Referenz Allgäu Living: Eine elektronische Schließanlage für alle Häuser – und Check-in per Smartphone

Ferienwohnungen an vier Standorten, Gäste, die zu jeder Tageszeit anreisen, dazu Reinigungsteams und Handwerker – und früher für jede Tür ein eigener Schlüssel. Für Allgäu Living aus Immenstadt haben wir mehrere Häuser und Wohnungen mit einer einheitlichen elektronischen Schließanlage ausgestattet. Das Ergebnis: ein System für alle Objekte – und ein Check-in, der komplett über das Handy der Gäste funktioniert.

Hinter Allgäu Living stehen Andreas und Tina Pabst, zwei echte Allgäu-Kinder. Was mit einer einzigen Ferienwohnung begann, ist heute ein professionelles Gastgeberkonzept mit Ferienwohnungen in Immenstadt, Blaichach, Sonthofen und Oberstdorf – inklusive Verwaltung für Eigentümer, die ihre Immobilie sorgenfrei vermieten möchten.

Die Ausgangslage: viele Objekte, viele Schlüssel

Wer Ferienwohnungen an mehreren Standorten betreibt, kennt das Problem: Jede Wohnung hat ihre Schlüssel, jeder Gast braucht eine Übergabe, Reinigungskräfte und Hausmeister brauchen Zugang – und das alles verteilt über mehrere Orte im Oberallgäu. Schlüsseltresore an der Tür sind eine Notlösung, aber weder besonders sicher noch komfortabel. Und geht ein Schlüssel verloren, wird es schnell teuer: Im Zweifel muss der Zylinder getauscht werden, während die nächste Anreise schon vor der Tür steht.

Die Lösung: eine Schließanlage für alle Häuser

Gemeinsam mit Familie Pabst haben wir alle Objekte auf eine einheitliche, vernetzte elektronische Schließanlage umgestellt. Batteriebetriebene Elektronikzylinder und -beschläge machen aufwendiges Verkabeln überflüssig – die Montage lief im laufenden Vermietungsbetrieb, Tür für Tür.

Der entscheidende Punkt ist die zentrale Verwaltung: Alle Häuser und Wohnungen hängen in einem System. Zutrittsberechtigungen werden digital vergeben – zeitlich begrenzt, genau für den Aufenthalt des Gastes. Der Zugang kommt vor der Anreise aufs Smartphone, Reinigungsteams erhalten eigene Berechtigungen mit Zeitprofil, und verlorene Schlüssel sind kein Drama mehr: Das betroffene Medium wird gesperrt, ein neues ausgegeben – kein Zylindertausch, keine Wartezeit.

Nachgefragt: Interview mit Andreas und Tina Pabst

Nach einigen Monaten im Alltagsbetrieb habe ich mich mit den beiden Betreibern von Allgäu Living zusammengesetzt und nachgefragt, wie sich die Umstellung bewährt hat.

Jan Schwärzler: Wie kam es zur Entscheidung, alle Objekte auf eine elektronische Schließanlage umzustellen?

Andreas Pabst: Der Auslöser war ganz praktisch: Unsere Wohnungen verteilen sich über mehrere Orte, und wir haben gemerkt, dass wir immer mehr Zeit mit Schlüsseln verbringen – übergeben, einsammeln, nachbestellen, im Zweifel suchen. Als dann noch eine weitere Wohnung dazukam, war klar: So wie bisher skaliert das nicht. Wir wollten eine Lösung, die mit uns wächst, und zwar eine einzige für alle Häuser – nicht in jedem Objekt ein anderes System.

Jan Schwärzler: Wie lief der Check-in früher ab – und wie läuft er heute?

Tina Pabst: Früher hieß Check-in: Terminabsprache, jemand fährt hin, übergibt den Schlüssel und erklärt alles – oder der Gast holt den Schlüssel aus einem Schlüsseltresor, dessen Code wir vorher verschickt haben. Das klingt harmlos, aber bei Anreisen um 22 Uhr, Staus am Fernpass oder spontanen Planänderungen war das jedes Mal Koordinationsaufwand. Heute bekommen unsere Gäste ihren Zutritt vor der Anreise direkt aufs Handy. Sie kommen an, wann es für sie passt, öffnen die Tür selbst – und ihre Berechtigung gilt exakt vom Anreise- bis zum Abreisetag. Wir müssen dafür nirgendwo mehr hinfahren.

Jan Schwärzler: Was sagen die Gäste dazu?

Tina Pabst: Durchweg Positives. Viele kennen digitalen Check-in aus Hotels und erwarten das mittlerweile fast. Gerade Familien, die nach einer langen Fahrt ankommen, sind froh, wenn sie nicht erst einen Übergabetermin einhalten müssen. Und das Persönliche geht ja nicht verloren – wir begrüßen unsere Gäste trotzdem, nur eben dann, wenn es beiden passt, und nicht, weil ein Schlüssel den Termin diktiert.

Jan Schwärzler: Ihr betreibt Wohnungen in Immenstadt, Blaichach, Sonthofen und Oberstdorf. Was bedeutet die einheitliche Anlage für die Verwaltung?

Andreas Pabst: Das ist für uns der größte Gewinn. Alles liegt in einem System: Wir sehen jede Tür, jede Berechtigung, jeden Zeitraum – egal ob die Wohnung in Blaichach oder Oberstdorf liegt. Eine Buchung kommt rein, der Zutritt wird angelegt, fertig. Auch aus dem Urlaub heraus, wenn es sein muss. Vorher hatten wir pro Objekt eine eigene Schlüssellogik im Kopf, heute haben wir einen Blick auf alles.

Jan Schwärzler: Wie regelt ihr Reinigung, Hausmeister und Handwerker?

Andreas Pabst: Unsere Reinigungsteams haben eigene Berechtigungen mit Zeitprofilen – sie kommen genau dann in die Wohnung, wenn sie dort arbeiten sollen, und zwar nur dann. Muss ein Handwerker kurzfristig an die Heizung, legen wir ihm einen zeitlich begrenzten Zugang an, ohne dass jemand mit dem Schlüssel vorbeifahren muss. Das war früher ehrlicherweise unser größtes organisatorisches Ärgernis.

Jan Schwärzler: Stichwort Sicherheit: Was passiert, wenn ein Zugang verloren geht?

Andreas Pabst: Genau da spielt das System seine Stärke aus. Ein verlorener Metallschlüssel bei einer Ferienwohnung heißt im Zweifel: Zylinder tauschen, und das möglichst vor der nächsten Anreise. Heute sperren wir die betroffene Berechtigung in dem Moment, in dem wir davon erfahren. Dazu kommt: Ein Gast kann seinen Zutritt nach der Abreise schlicht nicht mehr verwenden – die Berechtigung ist dann einfach abgelaufen.

Jan Schwärzler: Wie habt ihr die Zusammenarbeit mit unserem Team erlebt?

Tina Pabst: Sehr unkompliziert und auf Augenhöhe. Uns war wichtig, dass jemand nicht einfach Technik verkauft, sondern versteht, wie Ferienvermietung funktioniert – Wechseltage, kurzfristige Buchungen, Anreisen am Abend. Die Planung hat genau darauf aufgebaut, die Montage lief ohne Ausfall einer einzigen Vermietung, und bei Fragen erreichen wir einfach jemanden aus der Region. Das passt zu unserem eigenen Anspruch: persönlich und regional.

Jan Schwärzler: Was würdet ihr anderen Vermietern und Verwaltern raten?

Andreas Pabst: Nicht zu lange rechnen, ob sich das für zwei oder drei Wohnungen schon lohnt – der Aufwand mit Schlüsseln wächst schneller als der Bestand. Und unbedingt von Anfang an einheitlich denken: ein System für alle Objekte, auch wenn man klein anfängt. Wir haben mit der Anlage die Grundlage gelegt, auf der jede weitere Wohnung einfach dazukommt. Genau das hätten wir rückblickend gern früher gemacht.

Die Vorteile der einheitlichen Schließanlage im Überblick

  • Check-in per Smartphone: Gäste erhalten ihren Zutritt vor der Anreise – keine Schlüsselübergabe, keine Wartezeiten, Anreise rund um die Uhr.
  • Ein System für alle Objekte: Häuser und Wohnungen an mehreren Standorten werden zentral verwaltet.
  • Berechtigungen auf Zeit: Zutritt gilt exakt für den Aufenthalt; danach läuft er automatisch ab.
  • Dienstleister im Griff: Reinigung, Hausmeister und Handwerker bekommen eigene Zugänge mit Zeitprofil.
  • Kein Zylindertausch bei Verlust: Verlorene Medien werden gesperrt statt teuer ersetzt.
  • Nachrüstbar ohne Kabel: Batteriebetriebene Komponenten, Montage im laufenden Betrieb.
  • Skalierbar: Jede weitere Wohnung wird einfach ins bestehende System aufgenommen.

Sie vermieten selbst – oder verwalten Objekte?

Ob Ferienwohnungen, Mehrfamilienhäuser oder Gewerbeobjekte: Eine einheitliche elektronische Schließanlage macht die Verwaltung mehrerer Türen und Standorte deutlich einfacher. Wir planen Ihr System, montieren vor Ort im Allgäu und darüber hinaus und begleiten Sie auch nach der Übergabe – mehr zu unserem Vorgehen lesen Sie unter Schließanlagen erstellen lassen. Oder sprechen Sie uns direkt an: Jetzt Kontakt aufnehmen.

Und falls Sie gerade Urlaub im Allgäu planen: Die Ferienwohnungen von Andreas und Tina Pabst finden Sie auf allgaeuliving.de.